17.07.2019 – Paros

Abschied von Karin und Peter 😔. Sie segeln alleine zurück.

Wir flogen um 16:45, mit einem Zwischenstopp in Athen, auf die Insel Paros. Um 19:10 landeten wir pünktlich, nahmen ein Taxi in die Stadt Parikia (Paros) zu unserer Unterkunft. Nach dem Abendessen machten wir noch eine Runde in die wunderschöne, typisch griechische, Altstadt.

Abschied von Limnos

Unterkunft: Hotel Paros; sehr nette Unterkunft; wir hatten über Hostelworld.com gebucht. Die erste Nacht war im Erdgeschoss, wo das Zimmer sehr einfach war und keinen Ausblick hatte. Die 2 weiteren Nächte machten wir ein Upgrade (+16€) in den ersten Stock mit Balkon und Meerblick. Diese Zimmer sind auf jedenfall empfehlenswerter aber laut.

16.07.2010 – Limnos

Mit einem Auto zeigte uns Peter die Highlights der Insel. Zuerst ging es in die Hauptstadt Mirina. Nette Stadt an der Westküste der Insel. Danach nahmen wir ein abkühlendes Bad am Strand von Thannos, wo wir die Strapazen der Stadtbesichtigung mit Aperol und Bier abbauten. Nach der zweitgrößten Stadt Moudros ging es beim Fanaraki liegenden Felsenformation. Abendessen im mittleren Restaurant im Ort Kotsina am Strand.

Mirina
Mirina
Fanaraki
Agios Ioannis

15.07.2019 – Überfahrt nach Limnos

Von 05:20 bis 15:20 dauerte die Überfahrt nach Limnos mit teilweiser Begleitung von Delphinen.

Den Abend verbrachten wir mit/bei Freunden von Peter, der hier früher jahrelang Urlaub gemacht hatte. Martina und ich mieteten uns gleich im letzten verfügbaren Zimmer ein. Karin und Peter kamen vor dem Abendessen noch auf eine ordentliche Waschung bei uns vorbei.

Limnos
Abendessen

14.07.2019 – Pelagonisou

Nachdem es um 13:00 zu regnen aufhörte ging es von der Südbucht in die Monastery Bay. Dort wollten wir das Kloster auf dieser sonst unbewohnten Insel besuchen. Es wird von einem einzigen Mönch bewohnt. Leider hatte dieses von 15:00 – 18:00 geschlossen. Wir waren um 15:30 dort. Auch von außen schön; neu renoviert. 

Monastery Bay
Aufgang zum Kloster
Kloster

Zurück auf das Boot und in die Nordbucht. Herrliche ruhige Bucht. Traumhaft schön. Peter versuchte sich wieder in Harpunieren. Diesmal vergaß er die Flossen. Er wurden Spaghetti zum Nachtmahl. 

Man beachte den fast Vollmond

13.07.2019 – Alonissos

Da wir mit der Basarella mit der Kaimauer verbunden waren und ich ohne Mühe an Land konnte, absolvierte ich eine 71 minütige Laufeinheit auf der hügeligen Insel Alonissos. Das anschließende Bad im Meer und schon Frühstück war ein optimaler Beginn des Tages um 12:00 😂🙄. 

3 Stunden später lagen wir in einer Bucht der Insel Pelagonisou. Peter versuchte sich in Harpunieren. Da er nicht erfolgreich war, fuhren Peter und ich noch einmal mit dem Dingi und Zaparileine los. Wir aßen am Abend 8 köstliche Fische mit Erdäpfel und köstlichem Salat. 

Hafen von Alonissos
Harpunierer Peter
Nachtmahl

12.07.2019 – Alonissos

Nach einer ruhigen Nacht, ging es zu Mittag weiter zur Insel Alonissos. Inklusive einem kleinen Zwischenstopp an einem einsamen Strand, ankerten wir um 17:30 im neuen Hafen von Alonissos. Mit einem Taxi fuhren wir zur auf den Berg liegenden Old Town. Diese Stadt war nach einem Erdbeben fast vollständig zerstört und ist wieder aufgebaut worden. Sehr nette und schöne Stadt in der wir den Abend verbrachten. Abschluss mit Caipirinhas am Boot mit bisschen Regen.

Abschied von Skopelos
Bild mit Figuren aus lokalen Steinen

11.07.2019 – Skopelos / Unwetter

Gewitter war ab 03:00 angesagt. Wir lagen noch immer in der Panormas Bucht. Vorne Anker, hinten festgemacht mit zwei Landleinen. 00:15 – es kam starker Sturm auf. Gewitter war in der Ferne zu sehen. Unser Boot wurde wie in der Früh wieder zu nah zum Strand getrieben. Wir saßen schon mit dem Ruder am Grund auf. Den Anker konnten wir nicht mehr einholen, weil dieser aufgrund des heftigen Sturmes, im rechten Winkel zum Boot war. Eine Landleine löste sich in einer Verbindung. Unter Motor wurde die 2 Landleine von Peter gekappt und wir fuhren Richtung offenes Meer. Währenddessen holte ich den Anker so gut wie möglich ein. Natürlich elektrisch, was aber auch nicht immer, wegen dem Sturm und Winkel, funktionierte. Wir fuhren schon aus der Bucht den Anker noch immer nicht vollständig eingeholt. Plötzlich funktionierte die Elektrik nicht mehr und wir schleppten den Anker so ca. 20 Meter unter uns mit. Die Sicherung hatte ihren Geist aufgegeben. Inzwischen war der Wind auf 9-10 Beaufort angestiegen (9 Beaufort 75-88 km/h, 10 Beaufort 89-102 km/h) und wir fuhren aufs offene Meer hinaus, da wir ohne Anker keine Chance zum Anlegen hatten. Karin übernahm das Ruder, ich half ihr unter Beobachtung der Fahne den Rückenwind beizubehalten. Der Begriff wie in einer Nussschale bekam für mich erstmals eine Bedeutung. Keine Hand, kein Fuß versucht nicht, sich irgendwo festzukrallen. Peter versuchte unter Deck, zwischen umherfliegenden Sachen, die kaputte Sicherung zu reparieren. Martina gab inzwischen Rettungswesen aus. Ich fütterte in der Zwischenzeit 2 mal die Fische mit körperwarmen griechischen Bauernsalat und Weißwein (GrünerVeltliner, Rieden Selection). Nach circa 1 Stunde schaffte es Peter mit zwischenzeitlich auch schon mulmigen Gefühl unter Deck, die Sicherung zu überbrücken und den Anker einzuholen. Wir machten uns bei nicht nachlassendem Sturm, teilweise Regen und sich nähernden Blitzen zurück zur Panormas Bucht auf. Dort erwarteten uns schon etliche vorher in der Bucht gelegenen Boote, die ebenfalls einen neuen Ankerplatz suchten. Um 02:40 gingen wir wieder vor Anker und erschöpft schaukelnd schlafen. Um 09:00 drehte der Wind abermals und das Boot wurde wieder auf einen andern Platz umgestellt.

Den Vormittag verbrachten wir unter Deck bei teilweise starken Regen, aber ohne Wind. Um 15:00 besuchte uns dann endlich wieder die Sonne und wir gingen sogar schwimmen. Wir verlängerten um einen Tag und fuhren am Abend wieder in die Taverne Blo an den Strand, wo ich meine verlorenen Kilos wieder auffüllte.

Fotos gibt es von unserer Nachtfahrt keine, da niemand eine Hand frei und keine wirkliche Lust dazu hatte 🤪

Reste vom Vortag
Einsammeln unserer zurückgelassenen/gerissenen Landleinen

10.07.2010 – Skopelos / Glossa / Agios Ioannis

Wegen heftigem Wind in der Früh fixierten wir das ein bisschen abgetriebene Boot nochmal neu. Nachdem Frühstück fuhren wir mit dem Dingi (Beiboot) auf das Festland, borgten uns einen Scooter und ein Quad aus. Dazu müssten Peter und ich nocheinmal zum Boot um unsere Führerscheine zu holen 🤷‍♀️🤪. Peter hat im Führerschein nur den Zusatz bis zu einem 125er (Code 111) Moperl, daher bekam er keinen Scooter. Gilt hier nicht, daher Quad. Nachdem wir die schöne Stadt Glossa besichtigt hatten, fuhren wir zur Mama Mia Chapel in der Agios Ioannis Bucht. Der Aufstieg war aufgrund der Hitze sehr schweißtreibend. Nach einem kurzem Zwischenstopp, wegen Regens, in Skopelos Stadt, ging es zurück.

Mit griechischen Bauernsalat und Wein, ließen wir den Abend am Boot ausklingen.

Glossa
War mit uns oben bei der Kapelle

09.07.2019 – Skopelos

Der Vormittag ging mit Auffüllen der Vorräte drauf. Danach segelten wir ca. 4 Stunden zur Insel Skopelos. Dort ankerten wir in der ruhigen Panormos Bucht, genossen den Nachmittag und fuhren am Abend mit dem Dingi zum Festland in eine Taverne. Caipirinha war das Abschlussgetränk am Boot. Gemacht vom Skipper Peter.

Das Boot
Die Crew

08.07.2019 – Skiathos

Es wurde wieder der Kanapitsa Strand da wir das Boot zum Lalaria Strand um 10:00 um 1 Stunde verpassten. Um 17:30 gaben wir unseren Scooter retour, machten uns in unserer Unterkunft abendtauglich und gingen in die Stadt. Viele neue sehr nette Ecken entdeckt. Skiathos Stadt ist sehr nett und touristisch. Um 22:30 trafen dann Karin und Peter mit dem Segelboot ein. Nach einem köstlichen Abendessen in der Stadt gingen wir dann am Boot schlafen.